Bundespolizeiseelsorge evangelisch

Kirchliche Tagungen/ Berufsethische Tagungen

Kirchliche Tagungen/Berufsethische Tagungen behandeln berufsbezogene Themen. Christliche und religiöse Elemente werden dabei in ihrer Relevanz für die Ausübung des Polizeiberufs explizit mit einbezogen.

Kirchliche Tagungen/ Berufsethische Tagungen richten sich in erster Linie an Polizeivollzugsbeamte und Polizeivollzugsbeamtinnen, in begründeten Fällen an Verwaltungsbeamte/ Verwaltungsbeamtinnen und in Ausnahmefällen an Tarifbeschäftigte.

Es handelt sich um eine Veranstaltung im dienstlichen Interesse. Polizeivollzugsbeamtinnen / ‐beamten sowie Verwaltungsbeamtinnen/ -beamten kann Sonderurlaub (sechs Arbeitstage pro Kalenderjahr)  gemäß § 9 (2) der Vereinbarung über die Seelsorge in der Bundespolizei bzw. gem. § 22 SUrlV gewährt werden.
Soweit ein zwingend dienstliches Interesse an der Teilnahme von Tarifbeschäftigten besteht, kann Sonderurlaub bzw. Arbeitsbefreiung gewährt werden oder es ist Erholungsurlaub bzw. Mehrarbeitsabbau oder Arbeitsbefreiung unter Verzicht auf Besoldung / Entgelt zu beantragen.   WEITERE INFOS

Die Anmeldung richten Sie bitte nach Klärung der Dienstzeitregelung auf dem dafür vorgesehen FORMBLATT an die zuständige Pfarrerin/ den zuständigen Pfarrer. (Bei Lehrgängen, an denen Familienangehörige teilnehmen können, laden Sie bitte diesen ANHANG zum Formblattherunter.)

Bei einer Tagung mit Kinderbetreuung laden Sie bitte dieses Dokument herunter.

Die Schuldfrage

PVB, VB, TB Direktion S und M
Karl Eberth Haus Steingaden
Von 05.07. bis 08.07.2021
Leitung: Pfr. Gentsch

Graf-Dürckheim-Str. 10
86989 Steingaden
Internet: www.karl-eberth-haus.de
Anmeldeschluss: 05.05.2021

Im Dienstalltag müssen sich PVB häufig mit einem polizeilichen Gegenüber auseinandersetzen, das in irgendeiner Weise vor dem Gesetz schuldig geworden ist. Neben der juristischen Schuld, gibt es eine moralische Schuld gegenüber den Geschädigten oder gegenüber der Gesellschaft als Ganzes.   
Weiter ist Schuld eine Kategorie, die im kollegialen Miteinander besonders in Konfliktsituation zum Tragen kommen kann. Und nicht zuletzt kann es sein, dass Menschen in privaten Beziehungen aneinander schuldig werden. Im Seminar diskutieren wir ethische, psychologische, strafrechtliche und private Dimensionen von Schuld, wobei Impulse aus der christlichen Tradition die Diskussion bereichern werden.
Durch die Auseinandersetzung mit dem Thema in verschiedenen Kontexten haben die Teilnehmer die Möglichkeit, persönliche Erfahrungen zu reflektieren und so Wege zur psychosozialen Entlastung und Verarbeitung zu finden. Somit wird die soziale Kompetenz der Teilnehmer gefördert.

Eigenanteil: 90,00 €

Mindestteilnehmer: 10

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